LUMIN

MY SOUND

 

LUMIN X1
LUMIN S1
LUMIN T2
LUMIN U1
LUMIN AMP

 

Lumin aus Hongkong, Pionier des DSD-Streamings, hat sich gerade von einem reinen Digitalspezialisten zu einem Audio-Generalisten entwickelt, indem er sein Portfolio mit einem Klasse-AB-Verstärker erweitert hat, der prosaisch Amp genannt wird. Dieser Schritt wurde durch eine enge Partnerschaft mit Angus Leung ermöglicht, der sich ihrem Team anschloss, um sein erstes Gerät zu entwerfen, das zur guten alten analogen Welt gehört. Angus war der Besitzer von WestminsterLab und Co-Designer ihres Flaggschiff-Unum-Verstärkers. Er entwarf auch Kabel für Lumin, insbesondere Gleichstrom- und Netzkabel, um die Leistung ihrer Netzwerkplayer zu verbessern. Da das Portfolio keine Vorverstärker enthielten, war die in die Streamer integrierte digitale Lautstärke von Lumin die einzige Möglichkeit, ein vollständiges Lumin-System zusammenzubauen.

Seit 2017 gehört Angus Leung ganz offiziell zu Lumin und ist dort für Entwicklung und Marketing zuständig. Das erste Projekt, an dem er beteiligt war, ist der Streamer X1. Hier arbeitete er beim Entwurf der analogen Schaltungen und des Netzteils mit und verantwortete die finale klangliche Abstimmung. Es folgte der Auftrag, eine Verstärkerkomponente für Lumin zu bauen. Das Ergebnis ist die schlicht „Amp“ getaufte Stereo-Endstufe, in die einiges an Know-how aus dem Bau der Cost-no-Object-Monoblöcke von WestminsterLab geflossen ist.

 

 

Produkte / LUMIN

LUMIN X1.

Durchdacht von A bis Z.

 

Mit seinem farbigen, unvergleichlich edlen Charakter, einer riesigen Funktionsvielfalt und kompromissloser Verarbeitung zählt Lumins X1 zu den besten Digitalquellen am Markt. Der X1 ist eine nach allen Regeln der Kunst auf Höchstleistung gezüchtete High-End-Komponente. Das beginnt schon bei der ausgelagerten Stromversorgung. Im externen Gehäuse, das ebenso aufwändig aus einem Aluminiumziegel gefräst wird wie jedes andere Lumin-Gerät, stecken separate und kanalgetrennte Netzteile für die analogen und digitalen Baugruppen des X1. Im Streamer selbst sorgt ein supergenauer Taktgeber des Typs Femto-Clock dafür, dass die zu den derzeit leistungsstärksten Wandlern zählenden DAC-Module ES9038Pro SABRE ihrer Arbeit mit der Akkuratesse nachgehen können, die bei einem noblen Gerät wie dem X1 erwartet wird. Wie auch der Lumin Amp ist der X1 symmetrisch aufgebaut. Dass der Analogausgang über teure Lundahl-Übertrager ausgekoppelt wird, ist ein echtes Statement – dergleichen ist überaus selten anzutreffen.

Die technische Ausstattung liest sich schon wie Streaming in Perfektion: 

  • Der neue Prozessor bietet native DSD512- und PCM768-Wiedergabe
  • Das Dual-Mono-Design maximiert die Kanaltrennung
  • Dual ES9038Pro SABRE DACs mit einem Dynamikbereich von 140 dB
  • Femto Clock System mit präziser FPGA-Verteilung
  • Neues Design des Ausgangspuffers
  • Zweifacher Mono-Linearregler für beide Stufen
  • Optisches Netzwerk bietet vollständige Isolierung von digitalem Netzwerkrauschen
  • Der digitale USB-Audioausgang unterstützt Native DSD512
  • Neues Gehäusedesign, perfekte CNC Fräsung aus einem Block
  • Separate digitale und analoge Schaltung
  • Geräuscharmer Linearregler
  • Neuer 9-poliger Ausgangsanschluss

Mit DSD Unterstützung bis zu bis zu DSD512 22,6 MHz, 1 Bit und PCM bis zu zu 768 kHz, 16–32 Bit, ist der X1 das Maß der Dinge.

 

 

Perfekter Match.

Der AMP für den X1.

 

Der neue A/B-Verstärker von Lumin  ist ein vollständig symmetrischer Dual-Mono-Verstärker für überlegene Kanaltrennung und niedrige Ausgangsimpedanz. Er ist sehr schön gebaut und verfügt über einen großen 600VA Plitron Power Toroid. Spannungs- und Stromverstärkung laufen über drei Stufen von diskreten Transistoren und Widerständen. Der Verstärker ist gleichstromgekoppelt, um Kondensatoren im Signalweg zu vermeiden und eine geringe Verzerrung und hohe Neutralität zu versprechen. Jeder Kanal hat eine Filterkapazität von 40’000uF. Eine technische Besonderheit ist die Ruhestromregelung namens „Vari-Bias“. Sie fährt den Bereich der Übernahmeverzerrung je nach Leistungsanforderung blitzschnell hoch oder runter, damit das Nutzsignal immer optimale Bedingungen vorfindet. Das Ziel solcher Schaltungen (auch andere Hersteller haben Vergleichbares zu bieten) ist eine Annäherung an den besonders verzerrungsarmen Klang von Class-A-Endstufen, allerdings ohne deren naturgemäß exzessiven Stromverbrauch.

Das Aluminiumgehäuse ist aus massivem Billet CNC-gefräst und entspricht der Form der Lumin-Spieler. Wie in der Unternehmenstradition üblich, gibt es außer auf der Bodenplatte keine Nähte oder freiliegenden Schrauben. Das Chassis fungiert als passiver Kühlkörper und wechselt je nach Belastung von lauwarm zu sehr heiß. Da erwartet wird, dass der Verstärker direkt an den Lumin-Streamer angeschlossen wird, verfügt er über eine hohe Eingangsimpedanz und Empfindlichkeit, sodass kein Grund besteht, einen Vorverstärker hinzuzufügen. Wie die meisten Leistungsverstärker, – Luxman MBOOA, SPEC RPA-W3 EX, Red Oragon S500, kann der Lumin im Stereo-, Dual-Mono- oder Bridged-Modus betrieben werden.

 
 
 

 

 

Geniale Schnittstelle.

Die Glasfaserverbindung am LUMIN X1.

 

Eine extrem innovative Lösung hat der LUMIN X1 mit seiner optischen Netzwerkschnittstelle, die eine vollständige Isolierung von digitalem Netzwerkrauschen gewährleisten soll. Es wird schon seit einiger Zeit optisches Glasfaserkabel verwandt, da wo es möglich ist, um Netzwerkrauschen zu vermeiden. Der Main-Switch basiert nur auf FSP-Modul-Ausgängen und wir gehen in alle Räume mit Fibre Cable. Bisher bieten nur die Server/Streamer von Pink Faun eine derartige Schnittstelle, ansonsten haben wir einen Melco S100-Switch, der ebenfalls einen SFP-Steckplatz beinhaltet und das Signal in ein Kupfer-Ethernet Signal umwandelt.

Mit dem Lumin X1 ist es nun auch möglich direkt mit einem Single- oder Multimode Fibre Cable in das Gerät zu gehen. Bravo Lumin!

 

 

Leedh Processing.

Lautstärkeregelung der Zukunft.

 

Was steckt hinter Leedh’s verlustfreier digitaler Lautstärkeregelung? Seine Mathematik ist nicht einfach. Die meisten digitalen Musiksignale werden als 16-Bit-PCM codiert oder 24 Bit für hochauflösende Dateien. Ein sehr kleiner Teil des Katalogs wird als 1-Bit-DSD bezeichnet. Die besten DAC’s erleiden keine Verluste, wenn sie digital in ein analoges Signal mit einer äquivalenten 20-Bit-Auflösung konvertieren. Diese DAC’s können Standard-Redbooks verlustfrei und mit nur geringem Verlust für echte 24-Bit-Dateien verarbeiten. Ein digitales Signal mit mehr als 20 Bit verliert während der Konvertierung Daten, selbst wenn ein DAC ein 32-Bit-Signal akzeptiert. Für die derzeit besten DAC’s beträgt die tatsächliche Auflösungsgrenze etwa 21 Bit.

Obwohl dies am einfachsten erscheint, erhöht das Verringern der Amplitude eines digitalen Signals die Anzahl der Bits, wodurch das modifizierte Signal jetzt gerendert wird. Das führt aber zu einem Informationsverlust während der Umwandlung, wenn die Bits des modifizierten Signals 20 Bits überschreiten. Um eine Senkung von ca. 90 dB zu erreichen, wird die digitale Standardlautstärke mit mindestens 16, im Allgemeinen jedoch mit 32 Bit ausgeführt. Ein 16-Bit-Signal kann daher nur mit zusätzlichen 16 Bit für eine 32-Bit-Begrenzung gedämpft werden. Die zusätzlich benötigten Bits hängen vom Dämpfungswert ab. Bei normaler digitaler Lautstärke werden die Dämpfungswerte herkömmlicherweise alle Vollen oder Halben dB kalibriert. Sie erfordern im Allgemeinen eine hohe Anzahl von Bits für eine gute Annäherung an den gewünschten Wert. Somit überschreiten die erforderlichen Bits die tatsächlichen Auflösungsgrenzen, um hörbare Verluste zu vermeiden.

Der alternative Ansatz zur Lautstärkeregelung für digitale Domänen (Leedh Processing Volume) wurde von Herrn Milot von der französischen Firma Acoustical Beauty vorgeschlagen und hat Patentschutz auf internationaler Ebene. Die Schlüsselidee hinter dem alternativen Ansatz besteht darin, den Informationsverlust in der Kürzungsphase zu minimieren. Betrachtet man beispielsweise ein Signal, das in 24-Bit-Wörtern dargestellt ist (MSB ausgerichtet). Wenn die Lautstärkeregelungskoeffizienten auf 8 Bit begrenzt wären und das Eingangssignal eine Auflösung von 16 Bit hätte, würde keine Kürzung auftreten und keine Information würde verloren gehen. Dieses triviale Beispiel weist auf das Prinzip der alternativen Lautstärkeregelung im digitalen Bereich hin: Minimieren Sie die Anzahl der Bits, die zur Quantisierung der Lautstärkeregelungskoeffizienten verwendet werden, damit der Informationsverlust in der Kürzungsphase minimiert wird. Mit anderen Worten, es tauscht die Genauigkeit der Volumenregelkoeffizienten gegen die Minimierung des Informationsverlusts.

In einer zunehmend digitalen Umgebung bietet die digitale Lautstärkesteuerung eine kostengünstige Alternative zu Analogen, – mit einem teuren Vorverstärker. Es hat jedoch keine breite Verwendung im oberen Segment des Consumer-Audio-Marktes gefunden. Selbst wenn Fortschritte bei Digital-Analog-Wandlern und Signalverarbeitungstechnologien die Mängel der frühen Implementierungen behoben haben, beklagen sich viele Audiophile immer noch über eine schlechtere Klangqualität digitaler Lösungen. Leedh Processing ist vielleicht sogar den teuersten Lautstärkeregelungen von analogen Verstärkern überlegen (nach dem Prinzip, weniger ist mehr). Erster Hersteller war Soulution Audio, die Leedh Processing in ihren DAC’s eingesetzt haben und nun ist diese Technologie auch in dem LUMIN X1 zu haben.

Für Musikliebhaber, die rein auf Streaming setzen ist die Kombination des LUMIN X1 direkt am LUMIN AMP betrieben, ein optischer und klanglicher Traum! Ein perfekter Match, denn die Endstufe ist mit hoher Eingangsimpedanz ganz auf den Ausgang des X1 Streamers ausgelegt. Kein Vorverstärker ist mehr nötig! Weniger ist mehr!

 

Produkte / LUMIN

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