Ascendo

MY SOUND

 

Die Frage ist simpel und doch gar nicht leicht zu beantworten: Was ist guter Klang? Womöglich hat jeder seine eigene Antwort darauf, doch damit wollten sich die Ascendo Macher Stefan Köpf und Jürgen Scheuring nicht zufrieden geben. Ihre Lautsprecher und die dahinter stehende Lautsprecher-Philosophie basiert auf eigenen, über Jahre gehenden Studien, die zum Teil sogar vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (heute: Bildung und Forschung) gefördert wurden. In diesen Studien wurde deutlich, dass die früher stets geforderte Frequenzgang-Linearität keineswegs allein entscheidend ist – die haben sie mit ihren aktiv-entzerrten Systemen sowieso perfekt im Griff. Denn ob man das Klangbild der Lautsprecher gern etwas „heller“ oder „wärmer“ möchte – das ist mit dem eingebauten Equalizer schnell eingestellt.

Wichtiger für einen authentischen Klang, so das Ergebnis der Studien, ist das so genannte Zeitverhalten eines Lautsprechers und seine Fähigkeit, auch winzige Dynamiksprünge richtig darzustellen. Um das zu verstehen, muss man in der menschlichen Evolutionsgeschichte einige zehntausend oder hunderttausend Jahre zurückgehen. Damals mussten wir in Bruchteilen von Sekunden feststellen, von woher ein Geräusch kommt. Und ebenso schnell, ob Gefahr droht: schleicht da der Krieger eines verfeindeten Stamms? Oder war es doch nur ein fallendes Blatt? Im Laufe der Evolution entwickelte sich unser Ohr zu einem wahren Supersinn, den wir heute zwar kaum noch nutzen, der uns aber trotzdem noch zur Verfügung steht. Und der darüber entscheidet, was für uns den „guten Klang“ ausmacht.

Das wichtigste Schlagwort lautet hier „Zeitrichtigkeit“. Nur wenn alle Anteile von einem Schall-Ereignis von der Schall-Quelle zeitgleich abgegeben werden, bewertet das Gehirn die vom Ohr aufgefangenen Signale als richtig. Oder anders gesagt: als authentischen Klang. Mit den üblichen Lautsprecher-Mehrwegesystemen ist diese „Zeitrichtigkeit“ schwieriger umzusetzen, weil allein schon der räumliche Abstand zwischen Hoch-, Mittel- und Tieftöner zu einem zeitlichen Versatz führen muss. Bei Ascendo HiFi und der dazugehörigen Heimkino-Marke Ascendo Immersive Audio (AIA) setzen die Entwickler daher konsequent auf koaxiale Treiber, bei denen der Hochtöner in der Mitte des Tiefmitteltöners sitzt und so zu einer echten Punkschallquelle wird. Sind diese Treiber optimal entwickelt, passiert genau das: die Signale von Hoch- und Tiefmitteltöner erreichen zeitgleich das Ohr des Zuhörers und signalisieren dem Hirn: das klingt echt.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für gut empfundenen Klang ist Verzerrungsarmut. Verzerrungen entstehen, wenn die Systeme überlastet sind, wenn Lautsprecher weit jenseits ihrer maximalen Pegelmöglichkeiten spielen müssen. Das passiert im Heimkino-Bereich leider sehr oft. Weil die Filmmusik und die Effekte immer aufwändiger werden, müssen die Systeme oft sehr viel mehr leisten als sie können. Ergebnis: sie verzerren.  Deshalb verwendet AIA ausschließlich Klang-optimierte Koaxialtreiber aus der Beschallungstechnik: Diese verfügen über die nötige Robustheit sowie das entsprechende Lautstärke-Potenzial und klingen daher alle unverzerrt-natürlich.

 

 

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Ascendo - DNA:

Der Koax.

 

Dass nur wenige Hersteller koaxiale Treiber verwenden, liegt an deren komplexen Aufbau – immerhin muss der komplette Hochtöner im Inneren der Tieftöner-Schwingspule untergebracht werden, was zu vielen Komplikationen führen kann. Aufgrund der langen Erfahrung, die Ascendo mit koaxialen Treibern hat, wissen deren Entwickler nur zu genau, wo die Schwachpunkte liegen. Sie haben nach langer Suche Treiber-Zulieferer gefunden, die ihre extrem hohen  Anforderungen umsetzen. Trotz der vielen konstruktiven Klimmzüge, die eine solche Punktschallquelle erfordert, gilt sie auch bei Herstellern, die getrennte Hoch-, Mittel- und Tieftöner einsetzen, gemeinhin als ideale Treiber – weil sie den Schall wiedergibt wie er bei den Musik- und Tonaufnahmen in der Regel auch aufgenommen wurde: mit einem punktförmigen Mikrofon.

Die Diskussion, ob nun koaxiale und getrennte Mehrwege-System klanglich überlegen sind, endet schnell, wenn man einen guten (herkömmlichen) Lautsprecher gegen ein eingemessenes Ascendo-System hört. Die Genauigkeit, die Impulsfreudigkeit und Authenzität unserer Lautsprecher ist in der Regel deutlich höher…

Für den Heimkino-Einsatz hat der koaxiale Treiber noch einen weiteren Vorteil: Man kann den Lautsprecher waagerecht oder senkrecht einbauen, auf das Abstrahlverhalten einer Punktschallquelle hat das keinen Einfluss…

 

Ascendo Kino.

AIA.

 

Ascendo Immersive Audio steht für das modernste und flexibelste Lautsprechersystem für Heimkino und Multirrom. Die Systeme basieren auf vollaktiven Lautsprechern, die mit hochbelastbaren, verzerrungsarmen und extrem pegelfesten Treibern aus der Beschallungsbranche bestückt sind. Jeder Lautsprecher hat die Endstufen sowie einen DSP integriert; die üblichen Geräteschränke oder gar Technikräume für Endstufen entfallen also. Für die Steuerung bedarf es lediglich eines Computers und eines handelsüblichen Routers.

Das Konzept hinter den AIA-Lautsprechern ist genial einfach und doch recht komplex: Es basiert auf dem Standard der Audio Video Bridge (AVB). Jeder Lautsprecher des Heimkino-Systems (beziehungsweise jeder Prozessor im Lautsprecher) ist mit dem Local Network (LAN) verbunden und hat eine eigene IP-Adresse im Netz. Verbunden sind Lautsprecher per CAT-Kabel. Das ist absolut einrichtungssicher.

Zusätzlich hat AIA eine App entwickelt, sodass die häufigst gebrauchten Funktionen auch per Tablet oder Smartphone bedient werden können. Der Heimkino-Besitzer hat so die Möglichkeit, bei Bedarf in Sekundenschnelle in den Systemklang einzugreifen, muss es aber nicht. Denn natürlich wird das System bei ihm zu Hause von Spezialisten aufgebaut und genau auf Kundenwunsch hin eingemessen.

Das Ergebnis aus hochbelastbarer und intelligent angesteuerter Lautsprechertechnik ermöglicht ein atemberaubendes Kino-Erlebnis, wie es auch in großen Filmhäusern nicht besser sein kann. Bei MY SOUND in Starnberg haben wir ein in Europa einzigartiges Ascendo-Heimkino mit 23 Kanälen plus 5 Subwoofern (darunter ein 32 Zöller) umgesetzt. Wir meinen: es gibt in ganz Europa kein besseres. Es ist die Spitze des heute Machbaren.

 

Ascendo Stereo.

Live 15 und D aktiv.

 

Nachdem Ascendo mit der Tochterfirma AIA das Heimkino revolutioniert hat, begannen die Entwickler ihre für die Kino-Lautsprecher gewonnenen Erkenntnisse auch im HiFi umzusetzen. Das erste und höchst beeindruckende Resultat ist die Live 15: ein aktiver 3-Wege-Standlautsprecher mit 30cm Koax für den Mittelhochtonbereich und einem 40cm Tieftöner.

Für aktive Ascendo-Lautsprecher ist die Steuerung per DSP obligatorisch; die vielen Einstell-Möglichkeiten erlauben die perfekte Anpassung an den Hörraum des Live-15-Besitzers. Die Ascendo Live 15 ist ein hoch auflösender Lautsprecher, der auch bei geringer Lautstärke die kleinsten und feinsten Details aus der Aufnahme herausholt und dank seines Koax die Musik mit atemberaubender Plastizität darstellt. Aber er kann auch sehr, sehr laut spielen. Seine enorme Dynamik und die hohen, unverzerrten Pegel machen ihn zu einem der ganz wenigen HiFi-Lautsprecher, der die Atmosphäre von Live-Musik unverzerrt und in Originallautstärke darstellen kann. Ein Erlebnis, das man zu Hause von einem HiFi-Lautsprecher nur ganz selten bekommt.

Die „zivilen“ Varianten der Live 15 sind die D9A und die etwas kleinere D7A. Auch sie sind mit dem DSP und der extrem kräftigen Endstufenelektronik der Live 15 ausgestattet. Das ermöglicht auch für diese beiden Standboxen eine perfekte Anpassung  an die Raumakustik oder den Geschmack des Besitzers. Aber die sehr viel schmalere, wohnzimmer-freundliche Statur erfordert Kompromisse. Der für Ascendo typische Mittelhochton-Koax hat daher nur einen Durchmesser von 17 Zentimetern. Bass-Unterstützung bekommt er von zwei Tieftönern, die unsichtbar im Korpus für Tiefton-Druck sorgen und diesen über den großen Bassreflex-Port auf der Schallwand abgeben. Diese Konstruktion, wie auch die enormen Kraftreserven der Endstufen sorgen für ein Tieftonfundament, wie man es diesen schlanken Lautsprechern niemals zutrauen würde.

Zusätzlich verfügen die Ascendo D9A und D7A über einen Hochtöner auf der Rückseite der Box. Dieser kleiner Trick sorgt für eine größere Raumabbildung und Luftigkeit – was aber nur der I-Punkt auf einer ungemein natürlichen und hoch musikalischen 3D-Wiedergabe ist. Zählt man einmal alles zusammen: audiophile Lautsprecherkunst plus vier Endstufen plus digitale Entzerrung entsteht mit D9A und D7A ein highfideles Leistungspaket, das preislich nur schwer zu unterbieten ist.

 

 

Ascendo gewaltig.

Subwoofer

 

Tiefe Töne beeinflussen uns sehr viel stärker als uns bewusst ist. Und gerade im Heimkino ist der subsonische Bereich ein essentieller Bestandteil des Gesamtkunstwerks. Nicht umsonst hat die Filmindustrie den Low-Frequency-Effect- (LFE-) Kanal erfunden, über den einzig und allein die Tieftoneffekte ausgegeben werden.

Bei Ascendo / AIA hat man sich lange mit der psychoakustischen Wirkung des Bereichs unterhalb 50 Hertz beschäftigt. Mit dem Ergebnis, dass AIA heute der Lautsprecherhersteller mit den größten Serien-Subwoofern der Welt ist. Handelsübliche Subwoofer haben einen Durchmesser von maximal 46 Zentimetern. Das größte AIA-Modell, der SMSG50 hat einen Tieftöner mit einem Durchmesser von fast 1,3 Metern und kann selbst 5 Hertz noch ohne jeden Pegelverlust wiedergeben.

Die Verantwortlichen machen das nicht, um zu protzen. Der klangliche Unterschied zu kleineren Subwoofern ist gewaltig – selbst wenn man mehrere davon verwendet. Denn kleinere Subwoofer verzerren sehr viel schneller als größere. Im leistungshungrigen subsonischen Bereich hört man das besonders deutlich: verzerrende und zu kleine Subwoofer limitieren die Dynamik des gesamten Systems.

Um etwa die Filmmusik von Hans Zimmer (Fluch der Karibik) in Originallautstärke zu übertragen, sind extreme Membranhübe und Leistungen im Kilowatt-Bereich gefordert. Zur Veranschauung: Die mechanischen Kräfte in diesem Bereich sind so gewaltig, dass Ascendo die Sicke dieser Subwoofer-Bässe nicht nur verkleben, sondern zusätzlich mit einer extrem festen Naht verstärken muss.

Für ein ultimatives Heimkino bedarf es nach unserer Erfahrung zwangsläufig auch ultimativer Subwoofer-Lösungen. Deshalb führen wir das einzigartige AIA Subwoofer-Program und haben die Modelle bis hin zum SMGS 32 vorführbereit. Wenn da der Dino durch den Film läuft, spüren Sie das auch körperlich…

 

 

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