The Palisade DAC
MY SOUND

 

Manchmal entsteht Fortschritt nicht dadurch, dass man immer mehr hinzufügt. Sondern indem man sich auf das Wesentliche konzentriert. Der MSB Palisade DAC überträgt zentrale Technologien der neuesten MSB Generation in ein außergewöhnlich fokussiertes Zwei-Chassis-Konzept. Entwickelt für eine Musikwelt, in der digitale Quellen längst selbstverständlich geworden sind, verbindet er die Architektur und Erfahrung des Cascade mit Technologien, die bis hinauf zum kompromisslosen Sentinel entwickelt wurden.

Das Konzept ist ebenso klar wie konsequent: Digital Director und Analog Converter. Zwei getrennte Gehäuse, zwei klar definierte Aufgaben – digitale Verarbeitung auf der einen, hochsensible D/A-Wandlung und analoge Signalführung auf der anderen Seite. Im Analog Converter arbeiten vier Hybrid DAC MKII Module, unterstützt von der Femto 33 MKIII Clock, die auch im Cascade zum Einsatz kommt. Hinzu kommen MSBs Bit Diffusion Technology (BDT) sowie neue Erkenntnisse aus der Entwicklung des Sentinel, insbesondere bei Layout und Schutz der empfindlichen Wandlung vor elektromagnetischen Störeinflüssen.

Anders als beim dreiteiligen Cascade befindet sich die aufwendige lineare Stromversorgung beim Palisade direkt im Analog Converter. Umfangreiche interne Abschirmungsmaßnahmen sollen dabei verhindern, dass die Stromversorgung die empfindlichen analogen Schaltungen beeinflusst. Das Ergebnis ist ein kompakteres Zwei-Gehäuse-System, ohne die grundlegende MSB Philosophie aus den Augen zu verlieren: Störungen dort zu kontrollieren, wo sie entstehen, und das analoge Musiksignal so wenig wie möglich zu beeinflussen. Auch nach der Wandlung bleibt dieser Purismus erhalten. Der Palisade besitzt eine vollständig symmetrische, rein passive Lautstärkeregelung mit konstantem Widerstand und 150 Ohm Ausgangsimpedanz. Damit kann er nicht nur einen Vorverstärker, sondern auch geeignete Endstufen direkt ansteuern.

Der Palisade ist damit weder einfach ein reduzierter Cascade noch ein Nachfolger bisheriger MSB Konzepte. Er ist eine neue Interpretation dessen, was ein moderner Referenz-DAC sein kann: konzentriert auf digitale Musikwiedergabe, technologisch kompromisslos und zugleich bewusst auf das Wesentliche reduziert.

Cascade DNA. Sentinel Technologie. Auf das Wesentliche konzentriert.

 

The MSB Technology DAC’s

Discrete
Premier
Palisade
Cascade

The MSB Technology AMP’s

S202 Stereo
M205 Mono
S500 Stereo
S500 Mono

 

 

Produkte / MSB Technology / Palisade

The Digital Director.
A new brain for Digital.

 

 

Der Digital Director ist die intelligente Schaltzentrale des Palisade Systems. Hier laufen sämtliche digitalen Quellen zusammen – vom Musikserver und Streamer über CD-Transport und Renderer bis hin zum Computer. Er erkennt die ankommenden Daten, konfiguriert sich entsprechend und bereitet unterschiedlichste digitale Formate mit den neu entwickelten MSB Algorithmen präzise für die eigentliche D/A-Wandlung auf. Doch seine vielleicht wichtigste Aufgabe besteht darin, all diese komplexen digitalen Prozesse vom analogen Bereich fernzuhalten. Denn leistungsfähige Prozessoren, Schnittstellen und digitale Signalverarbeitung erzeugen zwangsläufig elektrische Störungen. Im Palisade befinden sie sich deshalb nicht gemeinsam mit den empfindlichen Wandlerschaltungen, sondern konsequent ausgelagert im Digital Director.

Erst wenn das Musiksignal vollständig verarbeitet und bereit für die Wandlung ist, wird es über den optisch und damit galvanisch vollständig isolierten Cascade-Link an den Cascade Analog Converter übertragen. Eine elektrische Verbindung zwischen beiden Komponenten ist nicht erforderlich – digitale Störeinflüsse bleiben dort, wo sie entstehen. Diese Trennung eröffnet zugleich neue Freiheit bei der Aufstellung: Der Digital Director kann dort im System platziert werden, wo Quellen und Bedienung optimal erreichbar sind, während der Analog Converter unabhängig davon seinen idealen Platz finden kann. Eine rauscharme lineare Stromversorgung, das diskrete und hervorragend ablesbare LED-Display sowie die vom Anwender austauschbaren digitalen Eingangsmodule vervollständigen das Konzept.

Der Digital Director beherrscht die gesamte digitale Welt – damit der Analog Converter von ihr möglichst wenig mitbekommt.

 

Zurück zur ursprünglichen Aufnahme.

Enorme Rechenleistung ist für MSB kein Selbstzweck. Sie schafft die Freiheit, digitale Musik mit einer Präzision zu rekonstruieren, die weit über konventionelle Signalverarbeitung hinausgeht. Im Digital Director arbeiten zwei Hochleistungs-DSPs mit jeweils bis zu 12 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde gemeinsam mit zwei speziell eingesetzten FPGAs. Damit verfügt der Cascade über mehr als die vierfache Rechenleistung der vorherigen MSB DAC-Generation. Diese Leistungsreserven ermöglichen völlig neue digitale Filteralgorithmen, in denen Jahrzehnte der Forschung und Entwicklung von MSB zusammenfließen. Sie wurden gezielt für die Hardware des Cascade entwickelt und verfolgen ein klares Ziel: das ursprüngliche analoge Musiksignal aus den digitalen Daten so authentisch wie möglich zu rekonstruieren.

Gerade bei komplexen Aufnahmen wird hörbar, was diese Architektur ermöglicht. Stimmen behalten ihre individuellen Klangfarben, dicht gesetzte Bläser ihre Struktur, ein nah mikrofonierter Flügel seine feinen harmonischen Texturen. Selbst große Ensembles und vollständige Orchester entfalten sich mit Raum, Ordnung und Selbstverständlichkeit – ohne dass musikalische Details ineinander verschwimmen. Dabei geht es nicht darum, einzelne Details spektakulärer hervorzuheben. Im Gegenteil: Je leistungsfähiger die digitale Verarbeitung wird, desto weniger soll man sie wahrnehmen.

Was bleibt, ist eine weite, natürliche Bühne, feinste Texturen und die emotionale Geschlossenheit der ursprünglichen Aufnahme – unabhängig davon, in welchem digitalen Format die Musik vorliegt. Nicht mehr Digitaltechnik hören. Sondern näher an das herankommen, was aufgenommen wurde.


The Palisade Link – Digital verbunden. Elektrisch getrennt.

Unsere heutige Umgebung ist voller hochfrequenter Störquellen. Server, Netzwerkkomponenten, WLAN, Computer und selbst moderne LED-Beleuchtung erzeugen elektrisches Rauschen – genau das, was man von einer hochsensiblen analogen Audiostufe möglichst fernhalten möchte. Mit dem Cascade-Link hat MSB deshalb eine eigene optische Verbindung entwickelt, die zwei scheinbar gegensätzliche Anforderungen miteinander vereint: enorme digitale Bandbreite und konsequente elektrische Isolation.

Auf Basis moderner Diodenlaser- und Glasfasertechnologie überträgt der Cascade-Link die unbearbeiteten, unkomprimierten Audiodaten vom Digital Director direkt zu den Hybrid DAC MKII Modulen im Analog Converter. Dabei besteht zwischen beiden Komponenten keine leitende elektrische Signalverbindung. Das bedeutet: Die Musikdaten gelangen zum DAC – elektrische Störungen nicht.

Gerade darin liegt die besondere Eleganz des Palisade-Konzepts. Rechenintensive digitale Prozesse, Netzwerkverbindungen und externe Quellen können dort arbeiten, wo sie benötigt werden, während die empfindliche analoge Wandlung davon elektrisch isoliert bleibt. Gleichzeitig stellt die enorme Bandbreite des Cascade-Link sicher, dass die DAC-Module ohne unnötige Datenreduktion oder Kompression mit den Informationen versorgt werden, die sie für ihre Arbeit benötigen. So schafft MSB ideale Voraussetzungen für jene analoge Reinheit, die im Zentrum des gesamten Palisade Systems steht – weitgehend unabhängig davon, wie komplex und elektrisch unruhig die digitale Umgebung ist. Maximaler Datenfluss. Minimale Störeinflüsse. Eine klare Grenze zwischen der digitalen und der analogen Welt.

 

 

 

 

Produkte / MSB Technology / Cascade

MSB Ladder DAC Technology.
Digitale Präzision. Analoge Selbstverständlichkeit.

 

 

Im Herzen eines jeden MSB DAC arbeitet eine Technologie, die MSB seit mehr als zwei Jahrzehnten konsequent weiterentwickelt: die hauseigenen, diskret aufgebauten Ladder-DAC-Module. Keine Standardchips, keine vorgefertigte Lösung – sondern eine vollständig eigene Architektur, geschaffen mit einem einzigen Ziel: digitale Musik mit größtmöglicher Natürlichkeit und Integrität wiederzugeben.

Seit 1999 entwickelt und fertigt MSB diskrete Ladder DACs. Dieses über Jahrzehnte gewachsene Wissen steckt heute in den Hybrid DAC und Prime DAC Modulen. Sie übernehmen die digitalen Musikdaten und verwandeln sie unmittelbar in ein kontinuierliches analoges Spannungssignal – mit außergewöhnlicher Präzision und Geschwindigkeit.

Dabei denkt MSB weit über heutige Audioformate hinaus. Die aktuelle Architektur arbeitet mit Datenraten von bis zu 6 MHz bei PCM und bis zu 50 MHz bei DSD. Diese enorme Bandbreite schafft nicht nur Reserven für zukünftige Formate und höhere Samplingraten. Sie gibt den Entwicklern vor allem die Freiheit, die Signalverarbeitung kompromisslos auf maximale Klangqualität auszulegen. Ein weiterer entscheidender Unterschied liegt im vollständig symmetrischen Aufbau der DAC-Module. Positive und negative Signalphase werden gleichzeitig und synchron verarbeitet – bis zum eigentlichen Moment der Wandlung. Störeinflüsse können dadurch wirkungsvoll unterdrückt und selbst feinste musikalische Informationen bewahrt werden.

Was technisch hochkomplex ist, soll sich beim Hören vollkommen selbstverständlich anfühlen: mehr Ruhe, mehr Auflösung, mehr Raum – und eine Musik, die sich von der digitalen Technik löst. Genau darin liegt die Faszination der MSB Ladder DAC Technology: Man hört nicht, was die Technik macht. Man hört, was sie bewahrt.

 

Vollständig symmetrischer Signalweg
Die Signalverarbeitung bleibt bis zum eigentlichen Wandlungspunkt vollständig symmetrisch. Das ermöglicht eine besonders wirkungsvolle Unterdrückung von Störeinflüssen und bewahrt selbst feinste musikalische Informationen.

Kein unnötiges Bauteil im Signalweg
Nach der eigentlichen D/A-Wandlung kommen weder Buffer noch I/V-Wandler oder Transistoren zum Einsatz. Keine aktiven Bauteile greifen nach der Wandlung in das Musiksignal ein – ein außergewöhnlich direkter Signalweg.

Native PCM- und DSD-Wandlung
Die DAC-Architektur lässt sich dynamisch auf das jeweilige Musikformat konfigurieren. Für PCM arbeitet sie im diskreten Multibit-Modus, für DSD als massiv parallel aufgebauter diskreter Single-Bit-DAC. Beide Formate werden damit in einer für sie optimierten, nativen Architektur verarbeitet.

Weit mehr als klassisches R2R
Die diskrete Ladder-Architektur von MSB geht weit über das Prinzip eines einfachen R2R-DACs hinaus. Jahrzehntelange Entwicklungsarbeit und kontinuierliche Optimierung ermöglichen ein Leistungsniveau, das mit konventionellen Widerstandsleiter-Konzepten nicht vergleichbar ist.

Konsequente thermische Kontrolle
Jedes einzelne DAC-Modul ist separat abgeschirmt und thermisch gekoppelt. Dadurch entstehen besonders stabile Betriebsbedingungen – eine wichtige Voraussetzung für höchste Präzision und reproduzierbare Performance.

Mehrere DACs pro Kanal
MSB setzt mehrere DAC-Module pro Kanal ein. Der parallele Betrieb steigert die Leistungsfähigkeit und reduziert gleichzeitig die Ausgangsimpedanz – für eine noch souveränere Anbindung an die nachfolgende Audiokette.

Individuell gemessen und von Hand selektiert
Jedes DAC-Modul wird einzeln geprüft und mit dem hochpräzisen automatisierten Messsystem von MSB charakterisiert. Anschließend werden die Module von Hand passend selektiert – damit die einzelnen Wandler innerhalb eines Systems mit höchstmöglicher Übereinstimmung zusammenarbeiten.

 

 

 

 

 

Produkte / MSB Technology / Cascade

Bereit für das was kommt.
Digitale Technologie entwickelt sich weiter. Ihr MSB DAC entwickelt sich mit..

 

 

Ein außergewöhnlicher DAC sollte nicht nur heute Maßstäbe setzen. Er sollte auch morgen noch auf der Höhe der Zeit sein. Deshalb versteht MSB digitale Schnittstellen nicht als fest verbaute Komponenten, sondern als Teil einer konsequent modularen und zukunftssicheren Architektur.

Neue Formate, neue Übertragungswege, neue Möglichkeiten des Streamings – die digitale Musikwelt verändert sich kontinuierlich. MSB entwickelt deshalb seine Eingangs- und Netzwerkmodule stetig weiter. Technologien wie der Network Renderer oder der Pro USB Input ermöglichen es, aktuelle Entwicklungen zu nutzen, ohne den DAC selbst ersetzen zu müssen.

 

Interfaces – entscheidend für den Klang

Eine digitale Schnittstelle überträgt nicht einfach nur Daten. Ihre Qualität hat entscheidenden Einfluss darauf, wie sauber diese Daten den eigentlichen DAC erreichen. Elektrisches Rauschen, Jitter und unzureichende galvanische Trennung können die Wiedergabe bereits beeinflussen, bevor die eigentliche D/A-Wandlung beginnt. Deshalb entwickelt MSB jede Schnittstelle individuell mit einem klaren Ziel: bitperfekte Datenübertragung, minimale Störeinflüsse, geringstmöglicher Jitter und maximale Isolation. Jede Übertragungsart bringt dabei eigene technische Eigenschaften mit sich. Statt eine universelle Standardlösung einzusetzen, optimiert MSB jedes Interface gezielt für seine Aufgabe – damit am Ende möglichst wenig von der digitalen Verbindung zu hören ist.

Modular gedacht. Für viele Jahre gemacht.

Die MSB Eingänge folgen einem einheitlichen, austauschbaren Modulkonzept und können innerhalb der kompatiblen MSB DAC Plattformen eingesetzt werden. Wird eine neue Schnittstellentechnologie verfügbar, lässt sich das entsprechende Modul austauschen, anstatt den gesamten DAC zu ersetzen. Besonders elegant: Das werkzeuglose Verriegelungssystem ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Wechsel der Module. So wird aus einem High-End-DAC eine langfristige digitale Plattform – offen für neue Technologien und kommende Generationen der Musikwiedergabe.

Denn echtes High-End bedeutet nicht nur, heute außergewöhnlich zu klingen. Sondern auch für morgen gebaut zu sein.

 

 

 

 

 
 
 

 

Produkte / MSB Technology / Cascade

MSB Femto 93 Clock.
Wenn Timing zur Musik wird.

 

 

Im Palisade erreicht die MSB Clock-Technologie mit der Femto 33 MKIII eine neue Entwicklungsstufe. Speziell auf die Architektur des Cascade DAC abgestimmt, wurde sie mit einem Ziel entwickelt: dem Zeitpunkt der Wandlung eine außergewöhnliche Präzision zu geben.

Im Inneren arbeiten zwei individuell von Hand abgestimmte, temperaturstabilisierte Quarzoszillatoren mit extrem niedrigem Phasenrauschen. Einer ist ausschließlich für die 44,1-kHz-Frequenzfamilie zuständig, der andere für 48 kHz und deren jeweilige Vielfache.

Damit steht für jedes Musikformat eine eigene native Clock zur Verfügung. Anstatt eine einzige Taktfrequenz aufwendig umzurechnen, arbeitet der Palisade direkt mit dem für das jeweilige Format optimalen Oszillator – für extrem niedrigen Jitter und maximale zeitliche Integrität bis zum Moment der D/A-Wandlung.

Diese Präzision zeigt sich nicht durch einen spektakulären Effekt. Sie zeigt sich in der Selbstverständlichkeit der Wiedergabe: in stabiler räumlicher Abbildung, feinsten dynamischen Abstufungen und dem natürlichen zeitlichen Zusammenspiel von Musikern und Instrumenten.

Und auch hier denkt MSB langfristig: Die Femto Clock ist als austauschbares Modul ausgeführt und kann vom Anwender aufgerüstet werden. Zukünftige Entwicklungen der MSB Clock-Technologie lassen sich damit integrieren, ohne den gesamten DAC ersetzen zu müssen.

Präzision für heute. Offen für das, was morgen möglich wird.


Präzision im entscheidenden Moment.

Bei digitaler Musikwiedergabe zählt nicht nur, welcher Wert gewandelt wird, sondern auch wann er gewandelt wird. Genau dieses Timing bestimmt die Clock. Je präziser sie arbeitet, desto unverfälschter kann der DAC die zeitlichen Strukturen der Musik rekonstruieren. MSB entwickelt und fertigt deshalb seine Clock-Module selbst. Seit der ersten eigenen Clock im Jahr 2011 wurde die Technologie kontinuierlich verfeinert – mit einem klaren Ziel: Jitter auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.


Zwei Clocks statt Kompromisse

Digitale Musik basiert im Wesentlichen auf zwei Sample-Rate-Familien: 44,1 kHz und 48 kHz mit ihren jeweiligen Vielfachen. Statt eine einzige Clock auf unterschiedliche Frequenzen umzurechnen, besitzt jedes MSB Clock-Modul zwei voneinander unabhängige Oszillatoren – einen für jede Frequenzfamilie. Vor der Wiedergabe erkennt der DAC die Sample Rate und aktiviert ausschließlich die dafür vorgesehene Clock. Die zweite bleibt vollständig abgeschaltet, um zusätzliches Rauschen zu vermeiden. So kann das gesamte System mit der nativen, exakt passenden Taktfrequenz arbeiten – ohne PLL, Sample Rate Conversion, ASRC oder Frequenzsynthese.

 

Warum Jitter wichtiger ist als absolute Genauigkeit

Für Audio ist nicht entscheidend, ob eine Clock über lange Zeit betrachtet auf den Bruchteil einer Sekunde genau läuft. Entscheidend ist, dass jeder einzelne Taktimpuls im richtigen zeitlichen Abstand erfolgt. Diese kurzfristigen zeitlichen Abweichungen bezeichnet man als Jitter. Sie beeinflussen unmittelbar den Moment der D/A-Wandlung – und damit die zeitliche Integrität des Musiksignals. Deshalb optimiert MSB seine Clocks nicht primär auf die Anforderungen von Kommunikations- oder Netzwerksystemen, sondern konsequent auf das, was für hochwertige Musikwiedergabe zählt: extrem geringes Rauschen und niedrigstmöglichen Jitter.

 

So nah am DAC wie möglich

Selbst eine außergewöhnlich präzise Clock kann an Qualität verlieren, sobald ihr Signal gepuffert, übertragen oder durch zusätzliche Schaltungen geführt wird. Jeder weitere Schritt kann neuen Jitter hinzufügen. MSB geht deshalb einen anderen Weg: Die Clock befindet sich direkt neben den DAC-Modulen auf der analogen Seite der Schaltung. Der Signalweg vom Oszillator bis zum eigentlichen Wandlungspunkt bleibt damit so kurz und kontrolliert wie möglich. Aus diesem Grund betrachtet MSB die Clock nicht einfach als digitales Bauteil, sondern behandelt sie mit derselben Sorgfalt wie eine empfindliche analoge Audioschaltung. Auch externe Masterclocks sind aus dieser Perspektive nicht die ideale Lösung: Selbst über eine hochwertige Verbindung muss das empfindliche Clocksignal erst zum DAC transportiert werden – und kann dabei zusätzlichen Jitter aufnehmen.

Die beste Clock ist deshalb nicht diejenige mit dem spektakulärsten Datenblatt. Es ist diejenige, die im entscheidenden Moment dort sitzt, wo sie gebraucht wird: direkt an der Wandlung.

 

 
 
 

 

 

 

Die Herausforderung.
Nähe ohne Einfluß.

 

 

Beim Cascade erhält die empfindliche analoge Wandlung mit der Powerbase eine vollständig separate Stromversorgung in einem eigenen Gehäuse. Für den Palisade stellte sich MSB eine ungleich schwierigere Aufgabe: Wie lässt sich ein Großteil dieser Performance bewahren, wenn Stromversorgung und DAC in einem gemeinsamen Chassis arbeiten? Das Entwicklungsziel war ambitioniert: rund 85 Prozent der Performance der separaten Cascade Powerbaseinnerhalb des Palisade Analog Converters zu realisieren. Dafür genügt es nicht, einfach ein hochwertiges Netzteil einzubauen. Transformatoren, Gleichrichtung, Spannungsregelung, räumliche Anordnung und insbesondere die Abschirmung elektromagnetischer Störeinflüsse müssen als ein zusammenhängendes System betrachtet werden.

So wird die Integration beim Palisade nicht zum Kompromiss, sondern zu einer eigenen Ingenieursaufgabe: die Energieversorgung so nah wie nötig an die Analogsektion zu bringen – und ihre störenden Einflüsse gleichzeitig so weit wie möglich von ihr fernzuhalten.

Wie das MSB bewältigt hat sehen Sie im Video unten:

 

 

Wenn aus Daten Musik wird.
Palisade Analog Converter

 

 

In dem Moment, in dem aus digitalen Daten ein analoges Musiksignal entsteht, beginnt der empfindlichste Teil seiner Reise. Von diesem Augenblick an kann jede zusätzliche Schaltung, jedes aktive Bauteil und jeder unnötige Signalweg etwas von seiner ursprünglichen Integrität nehmen. Die Philosophie des Palisade Analog Converter ist deshalb ebenso konsequent wie ungewöhnlich: Was einmal analog ist, soll so wenig wie möglich verändert werden.

Die symmetrischen Ausgangssignale der Hybrid DAC Module werden direkt an eine vollständig passive Analogstufe mit konstanten 75 Ohm Impedanz übergeben. Auch die Lautstärkeregelung erfolgt rein passiv. Anschließend gelangt das Signal unmittelbar zu den XLR-Ausgängen. Keine zusätzliche Verstärkerstufe. Kein aktiver Buffer. Kein weiterer Verstärker im analogen Signalweg.

Und dennoch ist die Ausgangsstufe so ausgelegt, dass Kabel, Vorverstärker oder Endstufen souverän angesteuert werden können. Damit verbindet MSB einen außergewöhnlich puristischen Signalweg mit der notwendigen Kontrolle für unterschiedlichste High-End-Systeme.

Lautstärkeregelung ohne aktiven Eingriff

Auch die integrierte Lautstärkeregelung folgt dieser Philosophie. Die einzelnen Pegelstufen werden über rastende Relais mit Edelmetallkontakten geschaltet. Sobald deren Spulen nicht benötigt werden, werden sie gegen Masse geschaltet, um mögliche Störeinflüsse auf das empfindliche Audiosignal zu minimieren. Die eigentliche Pegelabsenkung verteilt MSB auf mehrere Präzisionsbauteile. Dadurch muss kein einzelnes Bauteil eine übermäßig hohe Verlustleistung aufnehmen – eine konstruktive Maßnahme, die eine möglichst hohe Linearität des Signals über den gesamten Regelbereich bewahren soll.

Vollständig symmetrisch. Bis zum Ausgang.

Der gesamte analoge Signalweg bleibt vollständig symmetrisch und differentiell aufgebaut. Dadurch können störende Masseströme von den empfindlichen Musiksignalen ferngehalten werden. So entsteht eine Ausgangsstufe, deren Qualität sich gerade darin zeigt, wie wenig sie selbst zum Signal hinzufügt. Die Hybrid DAC Module erzeugen das analoge Signal. Die passive Ausgangsstufe bewahrt es. Und wenige Augenblicke später verlässt es über die XLR-Ausgänge den Cascade. Denn die reinste Form analoger Signalverarbeitung ist manchmal diejenige, die am wenigsten verarbeitet.

 

 

MSB Palisade
im MY SOUND Check.

  • Dynamik 98% 98%
  • Auflösung 98% 98%
  • Tiefton 98% 98%
  • Ausgewogen 99% 99%
  • Verarbeitung 100% 100%
  • Technik (100% ist einzigartig) 100% 100%
 
 
Digitale Königsklasse.
Direkt an Endstufen verwendbar.

Produkte / MSB / Palisade

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