Totem Acoustic

MY SOUND

 

Quizfrage: Was haben die HiFi-Hersteller Anthem, Bryston, Moon und Totem Acoustic gemeinsam? Antwort: Sie kommen aus Kanada. Kanada? Gibt es im Land der Wälder und Seen überhaupt HiFi? Ja, und die vier genannten Hersteller bilden lediglich die Speerspitze einer äußerst vitalen Szene, von der man hierzulande allerdings viel zu wenig mitbekommt. Vor allem von Totem Acoustic. Der Lautsprecherspezialist ist in den USA schon seit vielen Jahren eine große Nummer; in Deutschland haben sich dagegen bislang nur ganz wenige Kenner mit den kanadischen Nobelspeakern befasst.

Zu Unrecht. Denn Firmenchef Vince Bruzzese hat einen ganz eigenen Ansatz gefunden, um sein klangliches Ideal – optimalen Zeitverhaltens, großzügige Räumlichkeit und eine tiefe Basswiedergabe mit einem möglichst kleinen Tieftöner - zu finden. Mit den klassischen Thiele + Small-Parametern kam er nach eigenem Bekunden nicht weiter. Also hat er sich der Sache nicht technisch, sondern psychoakustisch genähert und macht auch sonst einiges anders als die meisten Hersteller aus Kanada und der Restwelt…

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Durchdacht.

Spezielles Gehäuse.

Ein wesentlicher Punkt in der Klangbetrachtung von Vince Bruzzese ist das Gehäuse. In langen Forschungsreihen fand er das geeignete Material – nämlich mitteldichte Faserplatte (MDF), die außen härter ist als innen. In Kombination mit sehr wenig Dämpfungsmaterial und einer speziellen Paste aus der Raumfahrttechnik, ergibt sich eine exzellente Gehäusedämmung ohne die Nachteile der üblichen Schaumstoffbefüllung.

Doch Totem Acoustic steht auch für allerfeinste Handarbeit. Die MDF-Platten sind innen wie außen furniert, jedes Gehäuse wird vielfach versteift und nach einem hochbelastbaren Verzapfungsverfahren zusammengesetzt. Für so viel Solidität nehmen sich die Schreiner von Totem Acoustic viel Zeit: der Aufbau selbst des kleinsten Modells dauert über neun Stunden.

Nicht von der Stange.

Eigene Treibertechnik.

Normalerweise gilt: für sehr tiefe Töne mit hohem Pegel braucht man große Membranflächen. Doch Vince Bruzzese hatte dazu andere Vorstellungen als die meisten seiner Lautsprecherentwickler-Kollegen: Er möchte mit möglichst kleinen Tieftönern ein sattes Tiefbass-Erlebnis erzielen. Die üblichen Thiele + Small-Parameter helfen ihm deshalb bei dem Problem nicht weiter. Er muss seine eigenen Hoch, Mittel- und Tieftöner entwickeln, die genau seinem Anforderungsprofil entsprechen. Eine eigene Produktion gibt es nicht bei Totem – dieses Knowhow holt sich Bruzzese von Scan Speak, Seas, Peerless & Co, also den besten Anbietern weltweit. Die Arbeitsteilung ist perfekt: Er macht die exakten Vorgaben, die anderen fertigen.

Das glauben Sie nicht.

Tribe Tower - der Gigant.

Die kleine Standbox Tribe Tower ist so etwas wie die perfekte Umsetzung der Totem-Idee: sie bringt das volle Klangpanorama und die Bandbreite eines großen Lautsprechersystem aus einem ziemlich kleinen Lautsprechergehäuse, das auch noch - optisch gefällig und akustisch günstig – nach oben hin zuläuft.

Doch das wirklich Besondere an der Zweiwegebox ist ihre weitgehend Frequenzweichen-freie Schaltung. Einzig vor dem Hochtöner sitzen (Tiefton-) filternde Bauteile; die beiden Tiefmitteltöner im 10 Zentimeter-Format sind direkt mit dem Verstärker verbunden. Man könnte die Tribe Tower als Quasi-Aktivbox bezeichnen.

Und so klingt sie auch: quicklebendig und fein, weiträumig und erstaunlich Tiefbass-stark. Für alle Musikfreunde, die wenig Platz haben und dennoch gern dynamische Musik wie Jazz oder große Orchester hören, ist die Tribe Tower so etwas wie Erfüllung eines lang gehegten Traums…

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